Busreise 2018 in die Sächsische Schweiz 

(Elbsandsteingebirge)

Am Dienstagmorgen, den 05.06.18  um 7.00 Uhr startete unsere diesjährige Wanderfahrt ins Elbsandsteingebirge.

Wir fuhren auf der A44 und auf der A7 bis Dreieck Drammetal, auf die A38 weiter bis nach Leipzig.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt hatten wir noch

2 Std. Aufenthalt, um uns die Stadt anzuschauen.

Danach fuhren wir auf der A14 weiter nach  Dresden und dann bis Pirna. Von dort aus, auf sehr engen Straßen, nach Rathen. Dort musste der Bus dann stehen bleiben und wir erreichten mit der Fähre die andere Elbseite.

Zu Fuß ging es weiter zu unserem Quartier, das „Amselgrundschlößchen“. Dort haben wir vor 7 Jahren schon einmal eine schöne Woche verlebt.

 

Am Mittwoch, den 06.06.18 haben

wir mit der Reiseleiterin Claudia Rose einen schönen Tag in Dresden erlebt. Sie hat uns mit viel Herzblut, riesigem Fachwissen und Ihrem sächsischen Dialekt alles Sehenswerte von Dresden gezeigt. Dann teilte sich die Gruppe, ein Teil machte eine Stadtrundfahrt, ein Teil lauschte einem Konzert in der Frauenkirche, und der Rest ging mit Claudia zu den schönsten Sehenswürdigkeiten:

Frauenkirche, Fürstenzug, Hofkirche, Schloss und Zwinger.

Nach einer kurzen Anfahrt haben wir am Donnerstag, den 07.06.18 die Festung Königstein besichtigt.

Claudia hat uns viel Interessantes über die Entstehung und Geschichte der Festung erzählt. Viele haben danach einen Rundgang entlang der Festungsmauer unternommen und herrliche Ausblicke über die Elbschleife genossen.

Nach einer kleinen  Mittagspause haben wir Königstein verlassen und sind über Bad Schantau zur Bastei gefahren.

Dort sind wir alle zum Aussichtspunkt gegangen und den herrlichen Blick auf die Elbe und natürlich auf die Felsen des Gebirges  (Lokomotive, Storch, Lamm und Schornstein)  genossen.

Eine Gruppe ist anschließend mit dem Bus zurück ins Quartier gefahren, alle anderen nahmen den Abstieg durch

die wildromantischen Schwedenlöcher. Im Tal angekommen haben wir noch einen Abstecher zum Amselgrund-Wasserfall gemacht. Normalerweise plätschert der ganz ruhig vor sich hin, doch als der uns bemerkt hatte, stürzte der laut tosend

herab.

Am Freitag, den 08.06.18 war unser Ziel die Moritzburg.

Wie jeden Tag, nahmen wir zuerst die Fähre über die

Elbe und danach fuhr uns Beppo Bick mit dem nagelneuen Bus in Richtung Dresden.

Mit Claudia an Bord, sahen wir Dresden wieder von einer anderen Seite.

Über einige Brücken (Augustusbrücke, Weinbergbrücke, das blaue Wunder) näherten wir uns Moritzburg.

Die Schlossanlage liegt wie im Märchen auf einer Insel. Claudia übernahm auch im Schloss die Führung und mit Ihrem Wissen war das ein schönes Erlebnis.

Wir bekamen das Leben der feinen Gesellschaft genau geschildert. Dort ist auch der Sachsenschatz zu besichtigen.

Dieser hat durch mutige Bürger, die ihn zu Kriegszeiten vergraben haben, in

kleiner Menge überlebt. Im Moritzburger Schloss haben wir auch einen Zierenberger getroffen, der nun schon 27 Jahre in Sachsen lebt, er hat uns stolz und mit viel Freude von seiner neuen Heimat erzählt.

 

Am Samstag, den 09.06.18 musste

Beppo mit dem Bus einen Ruhetag einlegen und wir haben in kleinen Gruppen

individuell den Tag gestaltet. Kurze Spaziergänge an der Elbe, zum

Amselgrundsee, oder den Malerweg durch die Teufelsschlucht über die Bastei und

die Schwedenlöcher zurück.

Abends besuchten wir auf der

Felsenbühne Rathen die Aufführung „Das Geheimnis der Hebamme“. Ein Stück nach

der Erzählung von Sabine Ebert. Es ist eine Historie aus dem Jahre 1167, als

Siedler aus Franken in Meisen eine neue Heimat suchten.

Am Sonntag, den 10.06.18 führte uns die Claudia nach Pillnitz durch den großräumigen Park, das Palmenhaus und

zur ältesten Camelie Europas, die aus Asien stammt. Das Schloss Pillnitz stammt aus dem 18. Jahrhundert und besteht aus sieben prächtigen Gebäuden.

Auf der Elbseite führt ein gewaltiger Treppenaufgang zum Schloss, dort legten früher die Schiffe des Schlossherren an. Nach einer Mittagspause fuhren wir weiter nach Pirna.

Dort zeigte uns Claudia bei einer Stadtführung die schöne Altstadt.

Wir besuchten die Sankt Kunigunde Kirche dort konnte man erkennen wie hoch 2002 die Elbe stand.

Die Spätgotische Kirche Sankt Marien hat uns alle sehr beeindruckt (riesiger Altar, herrliches Deckengewölbe,

sehr große bemalte Fenster).

Der Marktplatz in Pirna lädt mit vielen Sitzmöglichkeiten in Cafés und Restaurants zum Verweilen ein.

Auf unserer Heimfahrt erwischte uns der erste und einzige Gewitterschauer.

An diesem letzten Abend hat uns die Küche vom „Amselgrundschlößchen“ mit einem reichhaltigen, leckeren Buffet überrascht.

Wir hatten eine schöne Woche im Elbsandsteingebirge, herrliches Wetter, kleinere Wanderungen, sehenswerte

Ausflugsziele und ein schönes Quartier.

 

Am Montag, den 11.06.18 war unser Heimreisetag. Beppo machte mit seinem Bus schon auf dem 1. Rastplatz vor Dresden halt und dort stand, wie dahin bestellt, ein Bäckerwagen der Dresdener Bäckerei Hentschel.

Zur Freude aller Fahrtteilnehmer orderte unser Vorsitzender Lothar dort

jede Menge Dresdener Eierschecke. In der Mittagspause kochte Beppo dazu einen guten Kaffee  -  es schmeckte allen köstlich.

Das war ein gelungener Abschluss unserer Busfahrt in die sächsische Schweiz,

bei der auch das Wandern nicht zu kurz kam.

Gegen 17.00 Uhr waren wir alle wieder wohlbehalten zu Hause.

 

Verfasser:  Lothar Folchmann

 

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